Start: 26. Februar 2020
19:00
Ende: 26. Februar 2020
21:00

Veranstaltungsort

Kettengasse 19

Vortrag von Prof. Dr. Dietrich Harth

Ende 1851 löste Louis-Napoléon das französische Parlament
auf und errichtete ein diktatorisches Regime. Gegen
den Staatsstreich setzten sich die Verteidiger der republikanischen
Freiheit zur Wehr, unter ihnen an prominenter
Stelle Victor Hugo. Es half nichts, Hugo (49) und viele
seiner Freunde mussten f liehen. Sein Fluchtweg führte ihn
und seine Familie über Belgien auf die Kanalinsel Jersey
und von dort auf die Insel Guernsey. 19 Jahre lebte Hugo
außerhalb Frankreichs, schrieb Romane, politische Invektiven,
große Gedichtzyklen und besuchte gelegentlich den
europäischen Kontinent.
Der Vortrag des Kultur- und Literaturwissenschaftlers Dietrich
Harth blickt auf Hugos Gesamtwerk, von dort auf die Exilzeit
und auf die „ozeanische“ Erfahrung, die der Exilant im Dialog
mit dem Meer in visionäre Bilder verwandelte.

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